Erwin Schrott: Ein Bassbariton auf Weltreise


Fliegen ist für Erwin Schrott etwas Selbstverständliches. Er ist einer der gefragtesten Bassbaritone der Welt und seine Stimme ist auf allen bedeutenden Opernbühnen zu hören. Da die Reisezeit immer in der Nacht anfällt, muss er schon über außergewöhnliche Energiereserven verfügen. Doch wer ihn auf der Bühne erlebt, spürt diese Energie ebenso wie die Leidenschaft für seinen Beruf.
Geboren in Uruguay, begann Schrott seine Karriere an der Seite von Placido Domingo und José Carreras. Er hat mit den größten Dirigenten wie Riccardo Muti, Daniel Barenboim und Zubin Mehta zusammengearbeitet. Sein Repertoire umfasst mehr als 70 Partien, darunter Rollen wie Don Giovanni, Figaro und Scarpia.
Schrott ist stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen und neuen Wegen, sein Publikum zu begeistern. So sang er nicht nur in klassischen Opern, sondern auch in Musicals und Filmen. Er gründete sogar sein eigenes Ensemble, mit dem er Tango-Konzerte weltweit gibt.
"Ich liebe es, auf der Bühne zu stehen und mit dem Publikum zu kommunizieren", sagt Schrott. "Ich möchte die Menschen bewegen und ihnen etwas Besonderes geben."
Doch trotz seiner vielen Erfolge bleibt Schrott ein bescheidener Mensch. Er ist dankbar für das Privileg, seinen Beruf ausüben zu dürfen. Und er weiß, dass er ohne die Unterstützung seiner Familie und Freunde nicht da wäre, wo er heute ist.
"Ich habe großes Glück, dass ich die Menschen, die ich liebe, immer bei mir habe", sagt Schrott. "Sie geben mir die Kraft, die ich für meine Arbeit brauche."
Erwin Schrott ist ein außergewöhnlicher Künstler, der sein Publikum immer wieder aufs Neue begeistert. Ob in der Oper, im Musical oder im Konzert – er ist ein Garant für unvergessliche Momente.